Die Frau aus Einöd
(von Europenner)
Sie schob ihren Wagen durch den Markt und belud ihn mit: Schuhen im Sonderangebot, einer 50er Spindel CDs, Babywindeln (maxi), Cornflakes, Tomatenketchup, Wurst, Käse, Brot, alles was man so braucht, Schokolade, Katzenfutter, Hundefutter. An der Kasse packte sie ein Eis obendrauf und Fotofilme.
Draußen auf dem Parkplatz sah ich sie wieder, diskutierend mit einem Angestellten: "Sie können den Wagen nicht mit nach Hause nehmen." - "Ich wohne in Einöd," sagte sie, "in der Frühlingsstraße." Luftlinie nur ein knapper Kilometer. Alle anderen Marktbesucher waren mit dem Auto gekommen.
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